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Pressebericht Deligiertenversammlung

Im Energeticon in Alsdorf trafen sich kürzlich 150 Delegierte der Freiwilligen Feuerwehren und der Werk- und Betriebswehren des Alt-Kreises Aachen. Dazu konnte der Vize-Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Jürgen Förster auch Alsdorfs ersten Beigeordneten, Ralf Kahlen, die Amtsleiterin der StädteRegion, Marlis Cremer sowie den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Aachen, Franz-Josef Kogel. Weiterhin hieß er Bezirksbrandmeister Hans-Peter Brandenberg sowie seinen Vorgänger, Manfred Savoir willkommen. Ein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Hubert Hennes, Walter Scholl und Willi Gillmann. Jürgen Förster ging in seinem Rechenschaftsbericht für die letzten drei Jahre besonders auf die Durchführung jährlicher Veranstaltungen wie dem Leistungsnachweis und dem Treffen der Mitglieder der Ehrenabteilungen sowie dem Treffen der einzelnen Arbeitsgruppen ein. Den Bereich der Brandschutzerziehung unterstützte der Verband mit „Give aways“ wie beispielsweise Puzzle, Linealen, Stundenplänen oder Kinderfinder.

Die Mitgliederzahlen bei der aktiven Wehr blieb mit 1.913 konstant, bei der Jugendfeuerwehr gab es entgegen dem allgemeinen Trend einen Anstieg von drei Prozent. In Würselen und Herzogenrath gibt es bereits Kinderfeuerwehren. Die ersten Kinder traten bereits in die Jugendfeuerwehren über. Der Internetauftritt wurde komplett überarbeitet. Im Bereich der Feuerwehrmusik wurde die Funktionen des Kreisstabsführers mit Rainer Peitsch und seines Vertreters Jonas Nobis besetzt. Weiterhin wurden drei Fahrten des Verbandsausschusses organisiert nach Xanten, Bergneustadt und Bad Neuenahr.

Kreisbrandmeister Thomas Sprank ernannte nach dem Votum der Delegierten des Kreisjugendtages Ralf Welsch (Stolberg) zum Kreisjugendwart sowie Marie-Luise Göldner (Eschweiler) und Tim Hermanns (Baesweiler) zu seinen Vertretern. Bei den Wahlen zum Vorstand avancierte Thomas Sprank zum Vorsitzenden. Auf Kontinuität setzten die Wehrleute bei der Wahl der weiteren Führungsämter: In Ihren Funktionen wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Förster (Simmerath) und Andreas Dovern (Stolberg) und als Geschäftsführer Dirk Janowski (Stolberg) sowie als sein Vertreter Manfred Thelen (Alsdorf) wiedergewählt. Auch die Beisitzer  Werner Graff (Simmerath), Joachim Wynands (Roetgen) und Ralf Jüsgens (Würselen) wurden bestätigt. Neu im Team ist Dieter Kettenhofen (Baesweiler) als zusätzlicher Beisitzer. Kreisjugendwart Ralf Welsch komplettiert die Führungsriege. Unter langandauerndem Applaus und „standing ovations“ wurde der bisherige Kreisbrandmeister Bernd Hollands zum Ehrenmitglied des Verbandes ernannt. Anschließend nutzen die Wehrleute die Gelegenheit, sich während einer Führung durch das Energeticon mit dem Bergbau vertraut zu machen.


Zahlreiche Ehrungen beim Treffen der Ehrenabteilungen der Feuerwehren

StädteRegion. Einer langen Tradition folgend, treffen sich die Mitglieder der Ehrenabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren der StädteRegion des ehemaligen Kreisgebiets einmal jährlich zu einem gemütlichen Beisammensein. In diesem Jahr trafen sich die ehemaligen Wehrleute mit ihren Ehefrauen aus den neun Wehren in der Vereinshalle in Monschau-Höfen. Dazu konnten Kreisbrandmeister Thomas Sprank und der Vize-Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Jürgen Förster über 300 Teilnehmer begrüßen. Die Grüße der gastgebenden Stadt Monschau überbrachte Bürgermeisterin Margareta Ritter.

Im Mittelpunkt standen an diesem sonnigen Herbsttag die Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Zunächst standen die Jubilare für 40-jährige Mitgliedschaft im Mittelpunkt: Heinz-Hubert Paffen und Werner Paffen (Baesweiler), Detlef Braun (Eschweiler), Wolfgang Harth (Simmerath) sowie Dieter Künkeler (Würselen).

Geehrt wurden für 50 jähriges ehrenamtliches Engagement in der Feuerwehr: Rocco Marcantonio (Alsdorf), Edwin Michel (Baesweiler), Franz-Josef Auer, Hans-Gerd Hilgers und Winand Baby (Eschweiler) Theo Mertens (Herzogenrath), Erich Miessen und Josef Melchior (Monschau), Fritz Klubert und Berthold Prick (Roetgen) Gert Jansen, Arthur Läufer, Dietmar Stollenberg, Eduard Lutterbach, Karl-Josef Winter und Albert Paustenbach (Simmerath) sowie Karl-Heinz Abels, Peter Schneider, Kurt Stettner, Hans-Dieter Breuer, Alfred Hoppe, Heinz Palm, Hans-Josef Schneider und Karl-Heinz Willems (Stolberg) sowie Herbert Kather und Bruno Lentschat (Würselen).

Gar für 60 Jahre treue Pflichterfüllung in der Feuerwehr zum Wohle der Bevölkerung wurden Eduard Rüffer (Alsdorf), Peter Braun (Baesweiler) Jakob Bach, Arthur Conzen und Arnold Schroeder (Eschweiler), Josef Desgronte (Herzogenrath), Günter Winkhold (Roetgen) sowie Eduard Katterbach, Hartmut Kreutz und Erich Heinen (Simmerath), Karl Bühler und Albert Wirtz (Stolberg) sowie Leo Capellmann (Würselen) geehrt.

Auf stolze 70 Jahre hatten es Hans Plum (Baesweiler), Albert Neuß (Monschau) sowie Jakob Kogel (Stolberg) gebracht.

Die Ehrung von Heinrich Pohlen (Baesweiler) für seine 75-jährige Zugehörigkeit wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bei Kaffee und Kuchen wurde der Nachmittag durch die „Butzeltaler Musikanten“ musikalisch umrahmt. Weiterhin sorgten die Videoclipformationen des Tanzclubs „Dash“, das Kindertanzpaar des Kesternicher Karnevalsvereins sowie „Ne janz normale Jeck“ (Christian Haas) für ein abwechslungsreiches Programm.

Thomas Sprank dankte den Feuerwehren Monschau, Roetgen und Simmerath für die hervorragende Ausrichtung des geselligen Treffens.

Traditionell endete der Nachmittag mit dem „Feuerwehrlied“.


Bericht Kreisjugendfeuerwehrtag

Auf dem „Kreisjugendfeuerwehrtag“ zog Kreisjugendwart Ralf Welsch eine positive Bilanz über die vergangenen drei Jahre. Zum Jahresende 2018 waren in den neun Feuerwehren des Altkreises Aachen insgesamt 506 Jugendliche –darunter auch 101 Mädchen- aktiv. Entgegen dem demografischen Wandel wurde hier sogar ein Aufwärtstrend verzeichnet. Für den Dienst am nächsten in der aktiven Wehr haben sich 123 Jungen und 19 Mädchen entschieden. In den Jugendwehren sind 148 Betreuer aktiv. Durch den Kreisfeuerwehrverband werden diese auf ihre verantwortungsvolle Arbeit vorbereitet und fortgebildet. Auch Kreisbrandmeister Thomas Sprank attestierte dem Nachwuchs einen sehr guten Leistungsstand, denn nahezu 300 Jugendliche erwarben die einzelnen Leistungsstufen.

Eingebettet war die Veranstaltung in das 50-jährige Bestehen der Alsdorfer Jugendfeuerwehr. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Ralf Welsch (Stolberg) erneut in seiner Funktion als Kreisjugendwart bestätigt. Ebenso seine Vertreterin Marie-Luise Göldner (Eschweiler). Für den bisherigen Stellvertreter Andreas Cremer wurde Tim Hermanns (Baesweiler) einstimmig gewählt.


Meldebogen der Ehrenabteilungen


Großübung der Jugendfeuerwehren der Städteregion

Städteregion. Rund 20 Feuerwehrfahrzeuge formierten sich im Gewerbegebiet „Am alten Kaninsberg“ in Würselen zur Großübung der Jugendfeuerwehren der Städteregion Aachen. Von dort rückten die Fahrzeuge zu den insgesamt sechs Übungsszenarien rund um die Realschule „Am Wisselsbach“ ab.

Unter den Augen zahlreicher Gäste aus Politik, Verwaltung und den Wehrführungen- gingen die Jugendlichen von verschiedenen Seiten zur Menschenrettung in das Schulgebäude vor. Die Nachwuchskräfte rüsteten sich mit Atemschutzgeräten, simuliert durch Kunststoffattrappen, aus. Die Klassenräume wurden täuschend echt mit Nebelmaschinen verraucht. Die Verletzten wurden von jüngeren Mitgliedern der Kinder- und Jugendendfeuerwehr dargestellt. Teilweise erfolgte die Rettung der Schüler –gesichert von Aktiven- über ein Steckleiterteil. Die rund 200 Jugendlichen standen ihren erwachsenen Vorbildern in nichts nach. So wurde auch eine „Gefahrgutlage“ von den Nachwuchs-Wehrleuten bewältigt. Von der Ladefläche eines LKW tropfte eine chemische Substanz. Außerdem musste der Fahrer des LKW´s gerettet werden. Die sonst üblichen Schutzanzüge wurden dabei durch leichte „Maleranzüge“ simuliert. Der austretende Stoff wurde aufgefangen. Zur Dekontamination der vorgehenden Trupps wurde mittels Leitern und Planen eine Auffangmöglichkeit geschaffen.

Vize Kreisbrandmeister Jürgen Förster und Kreisjugendwart Ralf Welsch zogen abschließend eine sehr positive Bilanz: „Die einzelnen Szenarien wurden professionell abgearbeitet.“ Freute sich Ralf Welsch und dankte allen Akteuren.

Sichtlich interessiert verfolgten auch Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Würselens Vize-Bürgermeister Winfried Hahn das Geschehen.

Die Ausarbeitung der anspruchsvollen Übung lag in den Händen der Jugendwarte aus Eschweiler, Stolberg und Würselen, mit Stadtjugendwart Frank Lüder an der Spitze. Nach getaner Arbeit sorgte die Verpflegungseinheit der Würselener Wehr für eine Stärkung.


Rund 300 Wehrleute stellen sich dem  42. Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes Aachen in Monschau-Konzen/Imgenbroich

Insgesamt 44 Einheiten aus den Freiwilligen Feuerwehren Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler , Herzogenrath, Monschau, Roetgen und Simmerath sowie Stolberg und Würselen, sowie aus der Stadt Aachen der Löschzug Kornelimünster und die Löschgruppe Schleiden-Harperscheid aus dem benachbarten Kreis Euskirchen sowie eine Gruppe der Kölner Feuerwehr zeigten bei überwiegend strahlendem Sonnenschein ihren hohen Ausbildungsstand beim Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes in Monschau-Konzen/Imgenbroich. Interessierte Zuschauer waren dabei unter anderem Vize-Städteregionsrat Axel Wirtz und der stellvertretende Bezirksbrandmeister Klaus Bodden, die Leiterin des Fachamtes der Städteregion, Marlis Cremer sowie der Ehrenamtsbeauftragte Theo Steinröx. 

Insgesamt vier Disziplinen galt es möglichst fehlerfrei zu meistern. Neben der Beantwortung von Fragen im theoretischen Teil wurden auch die Kenntnisse im Bereich Knoten und Stiche abgeprüft. Ihre sportliche Fitness zeigten die Wehrleute bei einem Staffellauf.

Kritisch schauten die Schiedsrichter auch bei der Absolvierung der Übungen im feuerwehrtechnischen Teil hin. Erst vor Ort wurde ausgewählt, welche Art von Übung die jeweilige Einheit „präsentieren“ musste. Erst danach gab es die begehrten Leistungsabzeichen aus den Händen des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Jürgen Förster. Spitzenreiter ist Josef Läufer (Simmerath) . Er wurde für seine 40, Teilnahme an dem jährlichen Wettbewerb besonders geehrt. Kreisbrandmeister Thomas Sprank bedankte sich beim Team der Schiedsrichter und bei den Organisatoren des Löschzuges Monschau-Konzen/Imgenbroich für die hervorragende Organisation der Veranstaltung.


Informationen zum Leistungsnachweis hinzugefügt

Ab sofort finden Sie im Menü den Punkt „Leistungsnachweis“ mit allen relevanten Informationen.


Jahresstatistik Jugendfeuerwehren

Voller Stolz präsentierten Kreisjugendwart Ralf Welsch und Kreisbrandmeister Thomas Sprank die Jahresstatistik der neun Jugendfeuerwehren des Altkreises Aachen. Besonders erfreulich ist dabei der bereits seit Jahren stabile Mitgliederstand. Im vergangenen Jahr stieg dieser gar um 22 Mitglieder auf 506 an. Seit ein paar Jahren gibt es in der Städteregion auch Kinderfeuerwehren. Dort können bereits sechsjährige Kinder eintreten und werden spielerisch an die Feuerwehr herangeführt. In Würselen konnten im letzten Jahr die ersten zehn Kinder mit zehn Jahren aus den Kinderwehren in die Jugendwehren übernommen werden. In Herzogenrath sind die Kinderwehren seit letztem Jahr am Start. „Die Treffen in der Jugendfeuerwehr umfassen nicht nur die Ausbildung im Bereich Feuerwehr, sondern auch zu gleichen Anteilen allgemeine Jugendarbeit, Sport und Spaß“, betont Ralf Welsch. Dabei steht die Teamarbeit der zehn- bis 17-jährigen Jugendlichen im Mittelpunkt.

Einen Garant für kontinuierliche Jugendarbeit macht Thomas Sprank insbesondere an einem bestens ausgebildeten und motivierten Ausbildungsteam aus. Auch die finanzielle Unterstützung der StädteRegion stellt einen Anreiz an die rein ehrenamtlich agierenden Jugendwehren. Über den Kreisjugendwart und regelmäßige Teambesprechungen sind die einzelnen Jugendwehren bestens vernetzt. Einmal jährlich treffen sich Jugendgruppen zu einer gemeinsamen Übung. „Für den Nachwuchs in den aktiven Wehren sind die Jugendfeuerwehren unverzichtbar“, stellt der Kreisbrandmeister fest. Denn sogenannte „Seiteneinsteiger“ sind eher selten“.


Neuer Kreisbrandmeister

„Ehre, wem Ehre gebührt“. So konnte man die Feierstunde zur Verabschiedung des Kreisbrandmeisters der Städteregion Aachen, Bernd Hollands (r.) trefflich bezeichnen. Weggefährten aus nah und fern gaben sich die Klinke in die Hand. Dabei waren neben den Repräsentanten der Feuerwehren auch die Vertreter der gesamten Gefahrenabwehr –auch aus den benachbarten Niederlanden und aus Belgien- angetreten. In ihren Redebeiträgen würdigten sowohl der Inspekteur für Bevölkerungs- und Feuerschutz, Helmut Probst und auch Bezirksbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg sowie Städteregionsrat Helmut Etschenberg das außerordentliche Engagement des scheidenden Kreisbrandmeisters, der stets bescheiden im Hintergrund agierte. Mit den Worten „Tschüss, es war mir eine Ehre“ reichte er das „Staffelholz“ an Thomas Sprank (l.) weiter, der Bernd Hollands auch als Arbeitsgruppenleiter „Brandschutz“ in der städteregionalen Verwaltung folgt.

Foto: A. Hermann


Jugendwarte gegen Mobbing

StädteRegion. Rund 25 Jugendwarte und Betreuer der Jugendfeuerwehren setzten sich bei einem Tagesseminar mit dem Thema „Mobbing“ auseinander. Mit Kathrin Hörnchen, die gleichzeitig auch stellvertretende Kreisjugendwartin im benachbarten Kreis Euskirchen ist, war eine kompetente Dozentin gefunden. In kleinen Teams wurden Handlungsmöglichkeiten und Präventationsstrategien von Mobbing erarbeitet. Außerdem wurde das Phänomen Mobbing in Verbindung mit sozialen Medien beleuchtet. Die Jugendausbilder wurden auch in der Gesprächsführung mit Betroffenen fit gemacht. Dazu wurde ihnen ein möglicher Leitfaden an die Hand gegeben. Kreisjugendwart Ralf Welsch hatte mit der Themenauswahl der in regelmäßigen Abständen stattfindenden Fortbildung ein sehr sensibles Thema ausgesucht. Aus den Reihen der Teilnehmer wurden weitere Wünsche für die weiteren Fortbildungen getroffen.

Foto: R.Welsch/KFV