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Großübung der Jugendfeuerwehren der Städteregion

Städteregion. Rund 20 Feuerwehrfahrzeuge formierten sich im Gewerbegebiet „Am alten Kaninsberg“ in Würselen zur Großübung der Jugendfeuerwehren der Städteregion Aachen. Von dort rückten die Fahrzeuge zu den insgesamt sechs Übungsszenarien rund um die Realschule „Am Wisselsbach“ ab.

Unter den Augen zahlreicher Gäste aus Politik, Verwaltung und den Wehrführungen- gingen die Jugendlichen von verschiedenen Seiten zur Menschenrettung in das Schulgebäude vor. Die Nachwuchskräfte rüsteten sich mit Atemschutzgeräten, simuliert durch Kunststoffattrappen, aus. Die Klassenräume wurden täuschend echt mit Nebelmaschinen verraucht. Die Verletzten wurden von jüngeren Mitgliedern der Kinder- und Jugendendfeuerwehr dargestellt. Teilweise erfolgte die Rettung der Schüler –gesichert von Aktiven- über ein Steckleiterteil. Die rund 200 Jugendlichen standen ihren erwachsenen Vorbildern in nichts nach. So wurde auch eine „Gefahrgutlage“ von den Nachwuchs-Wehrleuten bewältigt. Von der Ladefläche eines LKW tropfte eine chemische Substanz. Außerdem musste der Fahrer des LKW´s gerettet werden. Die sonst üblichen Schutzanzüge wurden dabei durch leichte „Maleranzüge“ simuliert. Der austretende Stoff wurde aufgefangen. Zur Dekontamination der vorgehenden Trupps wurde mittels Leitern und Planen eine Auffangmöglichkeit geschaffen.

Vize Kreisbrandmeister Jürgen Förster und Kreisjugendwart Ralf Welsch zogen abschließend eine sehr positive Bilanz: „Die einzelnen Szenarien wurden professionell abgearbeitet.“ Freute sich Ralf Welsch und dankte allen Akteuren.

Sichtlich interessiert verfolgten auch Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Würselens Vize-Bürgermeister Winfried Hahn das Geschehen.

Die Ausarbeitung der anspruchsvollen Übung lag in den Händen der Jugendwarte aus Eschweiler, Stolberg und Würselen, mit Stadtjugendwart Frank Lüder an der Spitze. Nach getaner Arbeit sorgte die Verpflegungseinheit der Würselener Wehr für eine Stärkung.


Rund 300 Wehrleute stellen sich dem  42. Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes Aachen in Monschau-Konzen/Imgenbroich

Insgesamt 44 Einheiten aus den Freiwilligen Feuerwehren Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler , Herzogenrath, Monschau, Roetgen und Simmerath sowie Stolberg und Würselen, sowie aus der Stadt Aachen der Löschzug Kornelimünster und die Löschgruppe Schleiden-Harperscheid aus dem benachbarten Kreis Euskirchen sowie eine Gruppe der Kölner Feuerwehr zeigten bei überwiegend strahlendem Sonnenschein ihren hohen Ausbildungsstand beim Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes in Monschau-Konzen/Imgenbroich. Interessierte Zuschauer waren dabei unter anderem Vize-Städteregionsrat Axel Wirtz und der stellvertretende Bezirksbrandmeister Klaus Bodden, die Leiterin des Fachamtes der Städteregion, Marlis Cremer sowie der Ehrenamtsbeauftragte Theo Steinröx. 

Insgesamt vier Disziplinen galt es möglichst fehlerfrei zu meistern. Neben der Beantwortung von Fragen im theoretischen Teil wurden auch die Kenntnisse im Bereich Knoten und Stiche abgeprüft. Ihre sportliche Fitness zeigten die Wehrleute bei einem Staffellauf.

Kritisch schauten die Schiedsrichter auch bei der Absolvierung der Übungen im feuerwehrtechnischen Teil hin. Erst vor Ort wurde ausgewählt, welche Art von Übung die jeweilige Einheit „präsentieren“ musste. Erst danach gab es die begehrten Leistungsabzeichen aus den Händen des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Jürgen Förster. Spitzenreiter ist Josef Läufer (Simmerath) . Er wurde für seine 40, Teilnahme an dem jährlichen Wettbewerb besonders geehrt. Kreisbrandmeister Thomas Sprank bedankte sich beim Team der Schiedsrichter und bei den Organisatoren des Löschzuges Monschau-Konzen/Imgenbroich für die hervorragende Organisation der Veranstaltung.


Informationen zum Leistungsnachweis hinzugefügt

Ab sofort finden Sie im Menü den Punkt „Leistungsnachweis“ mit allen relevanten Informationen.


Jahresstatistik Jugendfeuerwehren

Voller Stolz präsentierten Kreisjugendwart Ralf Welsch und Kreisbrandmeister Thomas Sprank die Jahresstatistik der neun Jugendfeuerwehren des Altkreises Aachen. Besonders erfreulich ist dabei der bereits seit Jahren stabile Mitgliederstand. Im vergangenen Jahr stieg dieser gar um 22 Mitglieder auf 506 an. Seit ein paar Jahren gibt es in der Städteregion auch Kinderfeuerwehren. Dort können bereits sechsjährige Kinder eintreten und werden spielerisch an die Feuerwehr herangeführt. In Würselen konnten im letzten Jahr die ersten zehn Kinder mit zehn Jahren aus den Kinderwehren in die Jugendwehren übernommen werden. In Herzogenrath sind die Kinderwehren seit letztem Jahr am Start. „Die Treffen in der Jugendfeuerwehr umfassen nicht nur die Ausbildung im Bereich Feuerwehr, sondern auch zu gleichen Anteilen allgemeine Jugendarbeit, Sport und Spaß“, betont Ralf Welsch. Dabei steht die Teamarbeit der zehn- bis 17-jährigen Jugendlichen im Mittelpunkt.

Einen Garant für kontinuierliche Jugendarbeit macht Thomas Sprank insbesondere an einem bestens ausgebildeten und motivierten Ausbildungsteam aus. Auch die finanzielle Unterstützung der StädteRegion stellt einen Anreiz an die rein ehrenamtlich agierenden Jugendwehren. Über den Kreisjugendwart und regelmäßige Teambesprechungen sind die einzelnen Jugendwehren bestens vernetzt. Einmal jährlich treffen sich Jugendgruppen zu einer gemeinsamen Übung. „Für den Nachwuchs in den aktiven Wehren sind die Jugendfeuerwehren unverzichtbar“, stellt der Kreisbrandmeister fest. Denn sogenannte „Seiteneinsteiger“ sind eher selten“.


Neuer Kreisbrandmeister

„Ehre, wem Ehre gebührt“. So konnte man die Feierstunde zur Verabschiedung des Kreisbrandmeisters der Städteregion Aachen, Bernd Hollands (r.) trefflich bezeichnen. Weggefährten aus nah und fern gaben sich die Klinke in die Hand. Dabei waren neben den Repräsentanten der Feuerwehren auch die Vertreter der gesamten Gefahrenabwehr –auch aus den benachbarten Niederlanden und aus Belgien- angetreten. In ihren Redebeiträgen würdigten sowohl der Inspekteur für Bevölkerungs- und Feuerschutz, Helmut Probst und auch Bezirksbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg sowie Städteregionsrat Helmut Etschenberg das außerordentliche Engagement des scheidenden Kreisbrandmeisters, der stets bescheiden im Hintergrund agierte. Mit den Worten „Tschüss, es war mir eine Ehre“ reichte er das „Staffelholz“ an Thomas Sprank (l.) weiter, der Bernd Hollands auch als Arbeitsgruppenleiter „Brandschutz“ in der städteregionalen Verwaltung folgt.

Foto: A. Hermann


Jugendwarte gegen Mobbing

StädteRegion. Rund 25 Jugendwarte und Betreuer der Jugendfeuerwehren setzten sich bei einem Tagesseminar mit dem Thema „Mobbing“ auseinander. Mit Kathrin Hörnchen, die gleichzeitig auch stellvertretende Kreisjugendwartin im benachbarten Kreis Euskirchen ist, war eine kompetente Dozentin gefunden. In kleinen Teams wurden Handlungsmöglichkeiten und Präventationsstrategien von Mobbing erarbeitet. Außerdem wurde das Phänomen Mobbing in Verbindung mit sozialen Medien beleuchtet. Die Jugendausbilder wurden auch in der Gesprächsführung mit Betroffenen fit gemacht. Dazu wurde ihnen ein möglicher Leitfaden an die Hand gegeben. Kreisjugendwart Ralf Welsch hatte mit der Themenauswahl der in regelmäßigen Abständen stattfindenden Fortbildung ein sehr sensibles Thema ausgesucht. Aus den Reihen der Teilnehmer wurden weitere Wünsche für die weiteren Fortbildungen getroffen.

Foto: R.Welsch/KFV