Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr in Eschweiler-Dürwiß

Die Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr fand am 14.09 2014 auf der „Großsportanlage“ in Eschweiler Dürwiß im Rahmen ihres 30 jährigen Bestehen der Jugendgruppe Eschweiler Stadtmitte und zu den 125-jahr Feierlichkeiten der Feuerwehr Eschweiler statt.

Begrüßt wurden 253 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren  vom Leiter der Feuerwehr Eschweiler, Harald Pütz, Bürgermeister Rudi Bertram und vom stellv. Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck. Alle drei Redner begrüßten das außerordentliche Engagement  der Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr und wünschten den Jugendlichen einen erfolgreichen Verlauf. Weiter konnte Harald Pütz  den Kreisbrandmeister Bernd Hollands, Kreisjugendfeuerwehrwart und stellv. Landesjugendfeuerwehrwart Ralf Welsch, den Ehren-Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Gillmann sowie den Abnahmeberechtigten Thomas Schnell begrüßen.

Insgesamt stellten sich 19 Gruppen aus Kempen, Leverkusen, Erkelenz, Übach/Palenberg, Inden/Aldenhoven, Langerwehe, Wesel, Eschweiler, Baesweiler, Dormagen, Meerbusch, Heinsberg, Möhnesee, Bad Münstereifel, Mühlheim a. d. Ruhr und Wuppertal-Hahnenberg  der Herausforderung.

Die Jugendgruppen bestehend aus je 9 Jugendlichen  mussten 5 Disziplinen durchlaufen. 

Ein Löschangriff Feuerwehr Dienstvorschrift 3, einer Schlauchstaffette mit C-Rollschläuchen, welche ohne Fehler möglichst schnell ausgelegt werden mussten, stehen hierbei auch Sport und Allgemeinwissen im Vordergrund. So mussten die Gruppen beim Kugelstoßen mit einer 5 Kilogramm Kugel für Jungs und 4 Kilogramm für Mädchen eine Gesamtweite von mindestens 55 Metern erreichen. Beim Staffellauf ging es über eine Strecke von 1500 Metern die innerhalb von 4:10 Minuten geschafft werden musste. Beim theoretischen Teil galt es schließlich noch Fragen zu den Themen Gesellschafts- und Jugendpolitik, Unfallverhütung, Organisation und Aufgaben der Feuerwehr sowie spezielle feuerwehtechnische Themen zu beantworten.

Erfreulich war, dass alle Jugendgruppen mit Erfolg bestanden haben und das begehrte Abzeichen aus den Händen  vom abnahmeberechtigten Thomas Schnell überreicht bekamen.

Kreisbrandmeister Bernd Hollands bedankte sich nochmals bei den Jugendlichen für die hervorragenden Leistungen und wünschte den Betreuern und Jugendlichen eine gute Heimfahrt.

Auch Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Welsch bedankte sich bei den Jugendlichen für die erbrachten Leistungen sowie bei den Schiedsrichtern, Betreuern,  dem THW das für das leibliche Wohl gesorgt hatte, bei der  Johanniter Unfallhilfe und all den Helfern, die dazu beigetragen haben, dass diese Leistungsspange so hervorragend verlaufen ist.

Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren die Interessen haben sind jederzeit recht herzlich bei den Übungen der Jugendfeuerwehr willkommen und können sich unter www.eschweiler-feuerwehr.de informieren.

 

R.Lenzing

Pressesprecher Jugendfeuerwehr Eschweiler

 

 


 

Großübung der Jugendfeuerwehr Kreis Aachen


„Ich kam, sah und siegte“ – „veni, vidi, vici“: Auf die Jugendfeuerwehren der Städteregion Aachen trifft das bekannte Zitat des römischer Kaiser Julius Cäsar in mehrfacher Hinsicht zu. Am heutigen Samstag, 12.07.14, fand in Alsdorf die Gemeinschaftsübung aller Jugendfeuerwehren der Städteregion Aachen statt.


Über 110 Jugendliche und Betreuer aller Jugendfeuerwehren des ehemaligen Kreis Aachen waren mit Löschfahrzeugen nach Alsdorf ausgerückt um eine simulierte Großschadenslage zu bewältigen.

Im Alsdorfer Industriegebiet war es auf dem Gelände der Firma Cinram GmbH zu einem ausgedehnten Brand einer Fabrikationshalle gekommen. Trotz sofortiger Evakuierung der Arbeiter wurden einige Mitarbeiter in den Räumlichkeiten vermisst und konnten auch durch die Sicherheitsbeauftragten der Firma nicht ausfindig gemacht werden. Nachdem die ersten Kräfte der Jugendfeuerwehr Alsdorf am Ort des Geschehens eintrafen und sich ein Bild der Lage machen konnten stand fest: „Das schaffen wir nicht allein!“


Der simulierte Brand hatte sich rasant über die gesamte offene Fabrikhalle ausgebreitet und auf die Dachhaut des Flachbaus übergegriffen. Sofort wurden die Kräfte aus Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath und Würselen nachgeordert.

Während die ersten Mannschaften in der Personenrettung eingebunden waren, kam es trotz umgehend eingeleiteter Löschmaßnahmen auf der rückwärtigen Gebäudeseite zu einer Ausbreitung des Brandes auf den angrenzenden Verwaltungs- und Freizeitbereich.



Weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle!

Eine Erhöhung der Alarmstufe wurde angeordnet und weitere Kräfte aus Monschau Roetgen, Simmerath und Stolberg wurden nach Alsdorf-Schaufenberg alarmiert. Mit entsprechend simulierter zeitlicher Verzögerung trafen so immer wieder neue Jungfeuerwehrleute an der „Einsatzstelle“ ein.Nach kurzer Zeit konnten die Angriffstrupps, welche unter „Atemschutz“ in die verrauchten Räume vorgedrungen waren, mehrere bewusstlose und verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich retten.

Die Betroffenen wurden zu einem vom DRK Alsdorf eingerichteten Verletzensammelplatz transportiert und dort von der DRK-Jugend entsprechend versorgt.

 


Großschadenslage unter Kontrolle!

Parallel zu der Personenrettung konzentrierten sich die anderen jugendlichen Kräfte auf die Brandbekämpfung und Schadensbegrenzung. Mit vereinten Kräften gelang es den Jugendlichen ein weiteres Übergreifen der Flammen auf angrenzende Betriebsgebäude zu verhindern und den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Auf die Jugendfeuerwehren der Städteregion Aachen trifft das obengenannte Zitat: Kam, sah und siegte“ in jedem Fall zu. Während zunächst lange Zeit nichts geschah und die Besucher gespannt auf das Eintreffen der Übungsteilnehmer warteten, ging plötzlich alles sehr schnell. „Schlag auf Schlag“ trafen immer mehr Kräfte an der Einsatzstelle ein und wurden zu ihren Positionen eingewiesen.

Gerade dieser Koordinationsaufwand wurde von den Jugendlichen und Betreuern erfolgreich gemeistert. Für die Jugendlichen der einzelnen Wehren galt es gemeinsam ein Ziel zu erreichen und im Team zusammen zu entscheiden und zu handeln.Das von der Übungsleitung gesteckte Ziel wurde mit Bravour gemeistert: Mehr als sechs Strahlrohre auf der Gebäuderückseite sowie weitere sieben Strahlrohre auf der Frontseite waren teilweise gleichzeitig im Einsatz. Weitere drei Strahlrohre wurden durch die Angriffstrupps im Gebäude mitgeführt.


Prominente Gäste und Besucher

Die großangelegte Gemeinschaftsübung wurde von einer Vielzahl prominenter Gäste und Besucher verfolgt, welche sich ein eigenes Bild von der Leistungskraft ihrer Jugendfeuerwehren machten.

So freute sich der amtierende Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Welsch die Bürgermeister, Vertreter oder Beigeordneten aller neun Gemeinden der Städteregion Aachen sowie den stellvertretenden Städteregionsrat Herr Hilsenbeck begrüßen zu dürfen. Ebenso interessiert zeigten sich die Vertreter der einzelnen Feuerwehren sowie der Kreisbrandmeister Bernd Hollands.


Wir sagen Danke!

Ein besonderer Dank für die Ermöglichung der Übung gilt der Firma Cinram GmbH. Ohne die tatkräftige Unterstützung und Gestellung eines Übungsobjektes wäre die heutige Übung nicht möglich gewesen. Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Firma Cinram GmbH, insbesondere der Geschäftsführer Herr Lubberich sowie der „Director of Sale“ Herr Frenger, waren von der Leistung der Jugendlichen beeindruckt:

 „Als ich gefragt wurde, ob die Großübung der Jugend-Feuerwehren auf dem CINRAM-Gelände stattfinden kann, habe ich spontan zugesagt. Ich finde es bemerkenswert, dass sich so viele Jugendliche ehrenamtlich engagieren und bin froh, sie auf diese Weise unterstützen zu können.

Dazu liefert diese Übung eine gute Gelegenheit zu überprüfen, wie wir unseren Brandschutz noch verbessern können“, so der Geschäftsführer Lubberich.

 


Ein tolles Ergebnis!

Doch auch aus eigenen Reihen zeigten sich die Jugendlichen und Betreuer mit dem erzielten Ergebnis zufrieden: „Die Jugendlichen haben eine tolle Arbeit geleistet. Sie mussten eine ihnen bisher unbekannte „Einsatzsituation“ meistern, wobei der Schwerpunkt vor allem in der Zusammenarbeit der einzelnen Jugendfeuerwehren lag. Die großen Altersunterschiede und der Umstand, dass sich die meisten Jugendlichen nicht kannten, hinderte nichts an dem hervorragenden Zusammenspiel der einzelnen Jugendgruppen“, fasste der Alsdorfer Stadtjugendfeuerwehrwart und Einsatzleiter Andreas Cremer zusammen.

Nach der Übung sorgte das DRK-Alsdorf mit einem „Spaghetti-Bolognese-Imbiss“ für die Stärkung der beteiligten Jugendlichen und Betreuer.


Bericht: Christoph Simon / Pressesprecher FW Alsdorf
Bild: FW Alsdorf

 

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