In der Feuerwache Stolberg trafen sich 65 Führungskräfte aus den Freiwilligen Feuerwehren des ehemaligen Kreises Aachen zum Erfahrungsaustausch. Außerdem wurden in verschiedenen fachspezifischen Workshops Ziele für die Zukunft erarbeitet. Die Leiter der Abteilungen Atemschutz mit Ralf Neuss an der Spitze befassten sich mit einem gemeinsamen Leitfaden für die einheitliche Ausbildung der Atemschutzgeräteträger. Hierbei ist auch die körperliche Fitness nicht außer Acht zu lassen. In der Übungsanlage in Simmerath steht in Kürze eine voll funktionstüchtige Brandmeldeanlage für realitätsnahe Einsatzübungen zur Verfügung. Bei den Ausbildungsbeauftragten stellte Kreisbrandmeister Bernd Hollands auf das rund 1.000 Plätze umfassende Lehrgangsangebot auf städteregionaler Ebene vor. Außerdem wurden Themenschwerpunkte für die Fortbildungen festgezurrt. Das Institut der Feuerwehr in Münster bietet im Juni an drei Tagen ein Seminar für Führungskräfte in Stolberg an. Im Bereich „Sicherheit" beschäftigten sich die Beauftragten um Werner Graff mit Seminaren der Unfallkasse NRW zum Thema Abwicklung von Unfällen und Ladungssicherheit. Die Einführung eines „Sicherheits-Assistenten“ bei länger andauernden Einsätzen wurde ebenfalls diskutiert. Die Mitglieder des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit unter Leitung von Ralf Jüsgens beschäftigten sich kritisch mit der durch das Innenministerium geförderten Werbekampagne zur Gewinnung von neuen Mitgliedern in den Wehren.  Die Mitglieder des Arbeitskreises „Brandschutzerziehung" befassten sich mit den Erfahrungen der im letzten Jahr angeschafften Materialkoffer. Dadurch wurde das Equipment deutlich verbessert. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr bei der Brandschutzaufklärung für Senioren, berichtet die Leiterin des Arbeitskreises, Nicole Mahr.

Kreisbrandmeister und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Bernd Hollands dankte den Teilnehmern für ihre engagierte Mitarbeit. Ein besonderer Dank ging an Andreas und Alfred Hoppe sowie Karl-Heinz Rombach. Sie sind in der Versorgungseinheit für das leibliche Wohl der Lehrgangsteilnehmer in Stolberg zuständig. Bernd Hollands sieht die Feuerwehren mit Ihren rund 1.800 aktiven -meist ehrenamtlichen- Mitgliedern nach einem gemeinsamen Brainstorming für die Zukunft weiterhin gut aufgestellt.